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Resonanz

Turku Philharmonic Orchestra / 1. Februar 2007

TURUN SANOMAT, 7.2.2007 --- Strawinskys Petruschka war ein unterhaltsames, aber anspruchsvolles Musikerlebnis. Das Dirigat von Jonathan Stockhammer war überaus klar und aussagekräftig, und das Orchester spielte auf dementsprechend hohem Niveau. Stockhammer gestaltete den Hitchcock-artigen Thriller Petruschka mit zahlreichen spannenden Einzelheiten, Kontrasten und Tausenden von Farben.

DER TAGESSPIEGEL, 23.3.2007 --- Igor Strawinskys Petruschka-Suite bricht danach wie ein Sonnenstrahl in die Philharmonie. Das DSO gibt sich unter Leitung des Dirigenten Jonathan Stockhammer durchgehend frisch, engagiert und bestens aufgelegt.

WAZ BOCHUM 5.3.2007 --- Nach der Pause gab es dann den farbenreichen Zuschlag mit der „Serenade für Streichorchester op.48" von Peter Tschaikowsky. Jonathan Stockhammer ließ die Serenade frei von jedwedem romantischen Salonparfüm spielen, frisch und klar. Viel Applaus gab's für dieses inspirierte Intermezzo.

MDR-Neujahrskonzert, Gewandhaus Leipzig / 1. Januar 2007

LEIPZIGER VOLKSZEITUNG, 3.1.2007 --- Rhythmus und Energie, sie stehen offenhörlich ganz weit oben auf Stockhammers musikalischem Hausaltar. Und für diese Tänze (Dvořák) sind dies keine schlechten Kategorien. Aber natürlich ist da mehr. Da blühen zwischen Beckenrasseln und Kontrabass-Grummeln üppig Mittelstimmen, wie nur Dvořák sie erfinden konnte. Da torkelt ein ums andre Mal das Metrum und zieht wohlgelaunt Ausgelassenem einen doppelten Boden ein. Und auch auf ihm bewegt sich der elegant, präzise und fordernd schlagende Stockhammer so souverän und sinnlich, dass Celli und Bratsche, zweite Geigen und Bläser hinreißende Triebe wachsen lassen können.

Debüt Stavanger Symphony Orchestra / 23. März 2006

STAVANGER AFTENBLAD, 24.3.2006 --- Bruckners 6. Symphonie erhielt eine großartige Aufführung unter der souveränen Leitung von Stockhammer. (...) Dieser hochkarätige Klangkörper setzt sich aus einer Gemeinschaft von Kammermusik-Individualisten zusammen, wirklich ein Traum-Ensemble.

Premiere Faustus an der Opera National de Lyon / 9. März 2006

ANACLASE, 20.3.2006 --- Aber sicherlich hat Pascal Dusapin dem Orchester den größten dramatischen Effekt gewidmet, als ob der Text ihn schlussendlich zur schönsten puren Musik inspiriert hätte, faszinierend und emotional packend. Große Anerkennung gebührt dem Orchestre de l’Opera de Lyon unter der Leitung des amerikanischen Dirigenten Jonathan Stockhammer, die uns neunzig Minuten von bemerkenswerter Homogenität, Präzision und dramatischer Intensität bieten. Ohne die Stimmen zu überdecken oder zu schwächen, spinnt das Orchester polychrome Fäden – detailliert und mit virtuosem Geschick vom Komponisten verfasst – und durch die Vielzahl der Perkussionsinstrumente entsteht eine reiche Farbenpalette, extrem differenziert, so dass man das Orchester fast als sechsten Charakter im Geschehen wahrnimmt, „wie ein zweiter Engel, ohne Worte“.

LES ECHOS, 20.3.2006 --- Jonathan Stockhammers klares und prägnantes Dirigat ist eine unschätzbare Hilfe bei der Orientierung

DIAPASON, 20.5.2006 --- Brilliante Balance und schönes Orchesterspiel unter der Leitung des Dirigenten Jonathan Stockhammer.

RES MUSICA, 18.3.2006 --- Unter der feinfühligen und scharfsinnigen Leitung von Jonathan Stockhammer klingt das Lyoner Orchester bewundernswert.


Debüt Finnish Radio Symphony Orchestra / 3.
März 2006

HUFVUDSTADSBLAD, 5.3.2006 ---Das Eröffnungskonzert von Musica nova, das Musik von zeitgenössischen amerikanischen Komponisten präsentierte, stand im Zeichen der Kunst, für Orchester zu schreiben. Alle vier Werke der drei Komponisten schwelgten in fein abgewogener Orchesterbehandlung und dem Geschick, einen großen Orchesterapparat gut klingen zu lassen. (...)
Der den USA geborene und in Deutschland lebende Dirigent Jonathan Stockhammer leistete perfekte Arbeit. Unter Stockhammers Leitung entwickelte das RSO einen brillanten Klang, und genau so muss neue Musik gespielt werden – auch wenn die Partitur kompliziert ist, ist alles vollkommen deutlich zu hören.

HELSINGIN SANOMAT, 5.3.2006 --- Im Eröffnungskonzert der Musica Nova wurden drei der bedeutendsten amerikanischen Komponisten vorgestellt. (…) Jonathan Stockhammer führte das RSO brilliant, in den zwei Werken von Thomas klang es wie ein riesiges Kammerorchester.


Panzerkreuzer Potemkin mit den Pet Shop Boys

FAZ, 5.9.2005 --- Septemberrevolution. Die "Pet Shop Boys" musizieren in Frankfurt zu "Panzerkreuzer Potemkin"
(...) Weitaus mehr im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit dürfen sich die rund dreißig Musiker der Dresdner Sinfoniker bewähren, die den von Thorsten Rasch orchestrierten Streicherpart übernehmen. Der Dirigent Jonathan Stockhammer treibt sie an, daß es eine Lust ist.

Berliner Festspiele, Premiere Interzone von Enno Poppe

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, 4.9.2004 --- So spielt das Berliner Ensemble Mosaik unter dem fabelhaft disponierenden, immer einen kühlen Kopf bewahrenden Jonathan Stockhammer mit entfesselter Lust (...)
FAZ, 4.9.2004 --- Das von Poppe selbst gegründete Ensemble Mosaik, umsichtig dirigiert von Jonathan Stockhammer, absolviert seinen Part mit Verve und offenkundigem Spaß an der Freude

Frank Zappas Greggery Peccary mit Ensemble Modern

RONDO, November 2004 --- Mit "Greggery Peccary & Other Persuasions" hat das Ensemble Modern das Erbe Zappas eingespielt. (...) Und mit dem Dirigenten Jonathan Stockhammer zeigen die Musiker an den Geigen, Hörnern und am Rock-Schlagzeug, warum Zappa ein begeisterter Fan der klassischen Moderne war - wenn hier mal ein Hauch Minimalismus a la Steve Reich und dort ein Schuss "The Unanswered Question" von Charles Ives auftauchen. Und wie dazwischen der Stimm-Akrobat David Moss Melodien-Fäden zieht und verknäuelt, ist höchst amüsant und zappaesk zugleich.

FONO FORUM, Februar 2004 --- Wie das Ensemble Modern mit Zappas vertrackter Polyrhythmik, seinen unvorhersehbar verschlungenen Melodieverläufen, rasenden Unisoni, verzwickten Synkopierungen, abrupten Brüchen, Stil- und Tempowechseln umgeht, klingt fast wie bei den ‚Mothers of Invention’ zu besten Zeiten.

LE MONDE, 9.2.2004 --- Die Bearbeitungen der niedergeschriebenen Stücke für Synclavier (The Beltway Bandits) verhelfen dem mitreißenden Titel Peaches En Regalia zu neuem Elan und der Dirigent Jonathan Stockhammer führt die Formation bis zur Apotheose von Greggary Peccary, eine Mini-Oper, die hier ihr Referenzaufnahme findet.

KIELER NACHRICHTEN, 17.9.2002 --- Dirigent Jonathan Stockhammer sprang beim brodelnden Beifall in der fast ausverkauften Hamburger Musikhalle vor Freude in die Luft, als er zum x-ten Mal auf die Bühne kam. Mit ihm wurde das unglaubliche Ensemble Modern aus Frankfurt gefeiert, und die Stimmakrobaten Omar Ebrahim und David Moss. Alle Frank Zappa-Fans und solche, die es seit dem Auftakt-Abend des dritten Hamburger Musikfestes geworden sind, waren aus dem Häuschen. Wenn komplexe Musik, wie die von Frank Zappa, ganz leicht daher kommt, so klingt, als sei sie im Moment erfunden worden, dann spricht das für die Qualität der Musiker. Das Ensemble Modern unter Jonathan Stockhammer hat das richtige Feeling. Es spielt die kniffeligsten Rhythmen superpräzise, aber die Musik hat den echten Groove, sie lebt, sie ist spannend: Good vibrations!

DIE WELT, 16.9.2002 --- Jarrells subtile Partitur, die das Drama in der Zurücknahme, nicht im Ausspielen der Affekte findet, brachte das Ensemble Modern unter Stockhammers Leitung bravourös zum Klingen.

FRANKFURTER NEUE PRESSE, 10.9.2002 --- In Bildern denken, das ist das Schlüsselwort für das Konzert unter dem hervorragenden Jonathan Stockhammer, der sich in jede dieser Musiken, dieser Konglomerate und patchworkartigen Gebilde hinein wirft.

FRANKFURTER ALLGEMEINE, 24.12.2001 --- An dem jungen Dirigenten Jonathan Stockhammer beeindruckte, wie lange im voraus er manche Einsätze vorbereitete. Unter seiner inspirierenden Leitung agierte das Ensemble Modern mit der gewohnten Lust am Neuen.

WESTFÄLISCHE RUNDSCHAU, 12.12.2000 --- Der Amerikaner packte sie frisch und unbekümmert an, gab klare Zeichen und hantierte am Pult mit jugendlichem Charme und weitschwingender Eleganz. Er ließ dieses lichte und heiterste sinfonische Werk Beethovens, anschaulich in seinen idyllischen Naturschilderungen, mit feinen Klangabstufungen und Stimmungsnuancen beschwingt und plastisch ausmusizieren, folgte konsequent seiner Episodik zwischen Vogelgezwitscher und klassisch wütendem Gewittersturm.